Samstag, 02. Mai 2026, 14:00 Uhr
Traditionelle Begehung der Gemarkungsgrenze.
Start um 14:00 Uhr am alten Eingang des Friedhofs in der
Welschgrabenstraße. Schlussrast um 15:00 Uhr im
Schützenhaus im Steinrutsch. Während der Begehung werden
Informationen zur Gemarkung und den betroffenen Fluren
vermittelt.
Das aktualisierte vorläufige Gesamtprogramm
finden Sie unter dem Punkt "Programm"
Aus aktuellem Anlass:
Änderungen im Programm 2026 des Zeilsheimer Heimat- und Geschichtsvereins e.V.
Info zur Änderung "Info lesen"
Am Montag, den 12, Oktober 2015 hielt Wilhelm Dietz, Geschäftsführer des ZHGV, einen brillanten Vortrag über die erste Evangelische Kirche in Frankfurt-Zeilsheim im Frankenthaler Weg. Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts war Zeilsheim ein katholischer Ort, 1843 war unter den 391 Einwohnern ein Protestant, 1885 lebten bereits zehn evangelische Christen in Zeilsheim, das dem Seelsorgebezirk Sindlingen zugewiesen war und von Höchst mit betreut wurde. Pfarrer Küster hielt in der alten Zeilsheimer Schule alle 14 Tage Gottesdienst. Durch den Bezug der Arbeiter-Kolonie erhöhte sich die Zahl der evangelischen Gläubigen von 34 (1889) auf 445 (1902). 1901 wurde der Evangelische Arbeitnehmerverein (EAV) gegründet, 1912 wurde die erste evangelische Kirche im Zentrum der Kolonie am Frankenthaler Weg eingeweiht. Bei seiner Zeitreise zeigte Wilhelm Dietz auch auf, was in diesen Zeiten in und um Zeilsheim geschah. Er spannte den Bogen von den Farbwerken Hoechst bis hin zu Albert Einsteins Relativitätstheorie und zeigte lustige Zeitungsanzeigen aus dieser Zeit.
Es war eine gelungene Veranstaltung des Zeilsheimer Heimat- und Geschichtsvereins. Wilhelm Dietz sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.